• DIE ARBEIT DES IMMOBILIENMAKLERS

VORTEILE EINES MAKLERS FÜR IMMOBILIENSUCHENDE & VERKÄUFER / VERMIETER

Mit Hilfe eines Maklers vereinfachen sich für Immobilien-Suchende viele Abläufe. Weiterhin erhalten potenzielle Mieter und Käufer in bestimmten Aspekten Sicherheit:

Objektbeschreibung

Nach der neuen Rechtsprechung zur Maklerprovision (§656c BGB) ist der Immobilienmakler der Interessenvertreter beider Parteien (Käufer & Verkäufer), denn er wird auch von beiden für seine Arbeit und Aufwendungen bezahlt. Fluglärm darf beispielsweise nicht verschwiegen werden. Technische und baurechtliche Kenntnisse des Maklers über die Immobilie geben dem Suchenden die Sicherheit, dass die Pläne, die er mit seiner Immobilie hat, auch umsetzbar sind. Gleichzeitig erhält der Suchende umfassende Auskunft, wie es um den Modernisierungs-/Sanierungsstand bestellt ist.


 

Marktkenntnis

Viele Suchende kennen den örtlichen Immobilienmarkt nicht, beispielsweise, wenn ein Umzug über eine größere Distanz stattfinden soll. Ein Immobilienmakler wird im Sinne des Servicegedankens eindeutig eine Hilfe sein. Insbesondere dann ist der Makler von Vorteil, wenn ein gehöriger Zeitdruck für den Umzug herrscht.


 

Preiseinschätzung

Ein Immobilienmakler bietet Gewissheit bei der Beurteilung der Lage und des Zustands der Immobilie – dem realistischen Wert des Kauf- oder Mietobjekts. Der potenzielle Mieter oder Käufer kann sicher sein, dass das ihm angebotene Objekt den Kauf- oder Mietpreis (Marktwert) entspricht und rechtfertigt.


 

Kunden- und Objektdatenbank

Ein beauftragter Makler wird immer auf die bestehenden Objekte in seinem Portfolio zurückgreifen, sofern sie den Wünschen des Kunden entsprechen. Dies hat den Vorteil, dass die Qualität der Immobilie vorab intensiv von ihm geprüft wurde und dass der zeitliche Ablauf beschleunigt werden kann.


 


 

FRAGEN DIE MAN SICH STELLEN SOLLTE, WENN AUF EINEN MAKLER VERZICHTET WERDEN SOLL

IMMOBILIENVERKAUF

  • Wie viele Immobilien haben Sie selbst in den letzten 10 Jahren erfolgreich verkauft?
  • Kennen Sie alle Rechtsfragen und möglichen Haftungen beim Immobilienverkauf?
  • Wie schnell und trotzdem rechtssicher möchten Sie zu einem realistischen Preis verkaufen?
  • Wie viel Zeit möchten und können Sie selbst für den Immobilienverkauf einbringen, um zum Beispiel 80-150 Interessentenanfragen, Anrufe, E-Mails zu beantworten und zielführende Besichtigungen zu vereinbaren und anschließend rechtssicher durchzuführen?
  • Wie stellen Sie vorab eine Bonitätsprüfung sicher, um nicht „150 Besucher einzeln durchs Haus zu führen“ sondern nur zehn mit vorgeprüfter Bonität und ernsthafter Kaufabsicht?

DIE INNENPROVISION

In diesem Fall zahlt nur der Auftraggeber. Die Höhe liegt i.d.R. bei 3,5 % bis 6,0 % und wird im Maklervertrag dokumentiert. Dies gilt für den Verkauf und die Vermietung gleichermaßen. Diese Provisionsvereinbarung wird nicht nach außen kommuniziert.

GEMISCHTE / GETEILTE PROVISION

Hierbei wird die Provision auf Anbieter und Suchenden aufgeteilt. Die Maklerprovision ist regional verschieden. Diese ortsübliche Provision liegt i.d.R. bei 3,5% bis 6,0% zzgl MwSt.

Ein Beispiel: Der geteilte Provisionsanspruch des Maklers beträgt 5,00% zzgl. 19% MwSt.

In Summe also 5,95%. Diesen teilen sich Käufer und Verkäufer zu jeweils 50%, so dass jede Partei 2,975% Maklergebühren (inklusive Mehrwertsteuer) aufbringt.

WANN WIRD DIE MAKLERPROVISION FÄLLIG?

Die Maklerprovision ist grundsätzlich nur im nachgewiesenen Erfolgsfall zu entrichten. Im Vertrag kann jedoch auch eine Anzahlung vereinbart werden.